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Am 23.03. geht es weiter nach St. Augustine. Bei häßlichem Wind und …

Veröffentlicht am 03.04.2018

Am 23.03. geht es weiter nach St. Augustine. Bei häßlichem Wind und Strömung kommen wir kaum in unseren zugewiesenen Liegeplatz. Das Ansprechen des Hafenmeisters kurz vor Erreichen des Hafens auf ch 16 und dann umschalten auf zumeist ch 71 klappt ganz gut. - Die böse Überraschung ist der Preis für die Nacht: 145 Dollar! Es ist eine unter öffentlicher Verwaltung stehende Marina und in schlechtem Zustand.

St Augustine st ein bißchen Disneyland: es gibt kein Klischee, welches nicht zutreffen würde. Aber es ist alles stimmig, die Historie wird heftigst gelebt und die Menschen wollen sich amüsieren.
Nach zwei Tagen geht es weiter nach Jacksonville. Im Hafenhandbuch wird ein freier Liegeplatz vor einer Mall angepriesen . Stimmte auch, jedoch lag die Mall in den letzten Zügen, von ehedem 40 - 50 Geschäften waren vielleicht noch 10 zugange.
Nachts haben wir besser die Tür geschlossen!
Ein Anruf bei der Marina in Ortega versprach uns liebevolle Betreuung und alle Leistungen. Der Hafenmeister hatte recht, alles sauber, freundlich und ein Publix in der Nähe. Außerdem lernen wir Jeff und Gwen kennen. Sie haben die Loop bereits 2 mal „gemacht“ und geben uns wertvolle Hinweise. Ihr Lieblingsrevier ist die Chesapeake Bay. Der Wetterbericht aus dem Nordosten und Washington zeigt Schneeverwehungen und arktische Temperaturen. - vielleicht sollten wir doch nicht zu früh im Norden sein?
Wir entscheiden uns für Baltimore für den Crewwechsel.
Am 28.3, geht es weiter nach Jekyl Island . Die Marina taugt nichts aber der Strand ist wunderschön. Wir beschließen ein Nacht zu Ankern. Die zunehmenden Tidenströmungen bedingen viel umfassenderes Überlegen. Besonders, wenn der Wind gegen die Strömung steht. Der Tidenhub liegt bei ca 2,5 m. Das wird uns auch weiterhin erhalten bleiben! Die Strömungsgeschwindigkeiten machen durchaus 3 kn aus. Auf unsere Reisegeschwindigkeit hat das natürlich erheblichen Einfluß.
Nach 2 Tagen beschließen wir nach Savanna zu gehen. Rund 100 Sm! Aber mit genutztem ablaufenden Wasser beim rausfahren auf den Atlantik und auflaufendem bei der Einfahrt, kommen wir auf einen Schnitt von fast 10kn. Savanna bietet einen Liegeplatz ohne Toilette für 180 Dollar! Aber ist unwahrscheinlich lebendig und atmet typisches Südstaaten Flair. Nach schöner Wanderung zum 1 Meile entfernten Supermarkt, beschließen wir noch nach Hilton Head zu fahren. Wir bekommen einen anständigen Liegeplatz und freuen uns den Hafenmeister zu treffen, den wir in St Augustine kennen gelernt haben.
Hilton Head ist ein einziger großer Golfplatz und eine Privatinsel. Das alles ein bißchen größer und teurer ist, versteht sich von selbst. Trotzdem ist die Insel wunderschön und bietet viel Natur.