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Cape May war ein guter Stop! Zum einen, weil die Marina die besten…

Veröffentlicht am 19.05.2018

Cape May war ein guter Stop! Zum einen, weil die Marina die besten Toiletten und Duschen hatte, zum anderen, das "Lobster House" gegenüber war. Hier hatten wir die besten Austern bei einem guten Wodka Martini. Auch das Restaurant lieferte beste Qualität! Normalerweise heben wir nicht ein Restaurant heraus, bei den vielen Restaurants, die wir besucht haben und es hatte bislang auch noch kein so gutes gegeben. Cape May hat auch einen wunderbaren Strand und hübsche Häuser.
Am 03.05. ging es weiter. Um Ecki einen kleinen Eindruckvom ICW zu geben, wählten wir den vielfach gewundenen inneren Weg. Es wurde teilweise sehr eng, sehr flach und der starke Wind tat ein Übriges. Das Warten vor den vier zu niedrigen Brücken wurde zum Problem , da Broadsword nicht sehr gut manöviert. Marschenland gegenüber von unendlich vielen grauen Häusern mit Holzstegen zum ICW. Wenn die in der Saison alle bewohnt sind, kann es nur Mord- und Totschlag geben. Jeder muss zeigen, dass er das schnellste Motorboot hat und am besten fährt.
Schließlich kamen wir in Atlantic City, dem Spielerparadies von NY, an. Die Marina war groß aber in schlechtem Zustand. Kein Wunder, dass wir am nächsten Morgen uns schon sehr früh auf den Weg machten, um die 90 SM auf dem Atlantic bis in die Lower Bay zu bewältigen. Das Wetter war gut und unterstützt vom Südwind, waren wir schnell unterwegs. Wieder eine PanPan Meldungin unserer Gegend. Nach fünf Stunden eingestellt. Wie immer blieb offen, ob die Suche Erfolg hatte.
Wir hatten eine Marina in Great Kill ausgesucht. Von dort gab es gute Verbindungen nach Manhattan. Einmal mit der Staten island Ferry und auch mit einem Expressbus, über Brooklyn nach Manhattan.
Vier Tage reichten und wir machten uns auf den Weg durch den Hafen von NY.
Es ist schon beeindruckend auf eigenem Kiel an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei zu fahren, an den Wolkenkratzern und den alten Landepiers der Cunard Line!
Das man wie ein Hase vom vielen Verkehr gejagt wird, ist klar, die Betonnung dagegen unübersichtlich.
40 Sm weiter hatte die Agcla eine Marina nördlich von NY empfohlen, von der aus wir noch einmal mit der Metro nach Manhattan fuhren. - Zeit hatten wir genug, denn der Öffnungstermin des Erie Canals war der 15. Mai! Die Marina Croton Habor, gab uns einen Sonderpreis als Looper. Üblicherweise werde 3,50$ pro foot, pro Nacht genommen, für uns "nur" 2,75$. NY hat seine eigene, hohe Preisebene. In der Marina lag ein wunderschön gepflegtes Holz Motorboot "Justice" aus den 30 er Jahren. Gut 60 feet, welches als comuter Boot eingesetzt wurde.
Mit einem Zwischenstop in Esopus Point, ging es weiter. An Westpoint vorbei und vielen alten Industrie Anlagen. Aber auch wunderschöne Natur, z.T. große Weiten und wenig Verkehr. Viel Holz auf dem Fluss und wenig Verkehr. Wenn dann aber mal ein 100 m Frachter uns begegnet, bleibt nicht mehr soviel Platz.
Den Albani Yachtclub hatten wir uns ausgesucht zum Legen des Mastes. Mit Jürgen war alles gut vobereitet worden, so dass wir in drei Std den Mast gelegt hatten. Mit jetzt 14 feet Gesamthöhe, sind wir auch auf den Westlichen Teil des Erie Canals vorbereitet, wo die Brücken teilweise nur 15 feet hoch sind.
Der Ortsteil von Albani, in dem der Yacht Club lag, stirbt langsam. Ein Problem, welches viele mittelgroße Amerikanische Städte betrifft. -