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Hilton Head war auch in sofern angenehm, weil wir den Hafenmeister …

Veröffentlicht am 07.04.2018

Hilton Head war auch in sofern angenehm, weil wir den Hafenmeister in St Augustine getroffen hatten und er uns nach Möglichkeit unterstützte. - Um 0730 ging unsere Tour los über das Inlet, hinaus auf den Atlantik. Anfangs noch ca 1 m Welle wurden es immer bessere Bedingungen. Die Sonne schien, angenehme 23 Grad, immer wieder Delphine, einzeln und in Gruppen. In der Nähe des Landes trafen wir eine Schildkröte, gut einen halben m als Schildpanzer. Der dicke Kopf tauchte 5 mal aus dem Wasser, dann verschwand sie.
Wir verkürzten die Zufahrt nach Charleston, aber die ablaufende Tiede bescherte uns 3 kn Gegenstrom. Zusammen mit dem 20 kn Gegenwind, kamen wit nur noch mit ca 6 kn voran. Wir hatten uns, wie immer bei der Marina angemeldet und wurden, nachdem wir uns auf ch 16/71 verständigt hatten, ans Ende der Mole gelegt. Die hatte es in sich: fast 200 m bis zum Festland! Charleston hat eine schöne Altstadt und viele historische Südstaatenhäuser. Unsere Vorräte konnten wir auch ergänzen.
Da für die nächsten Tage schlechtere Bedingungen angesagt waren, beschlossen wir, wieder den Intra Coastal Waterway zu nutzen. Charleston ist ein bedeutender Hafen, auch die Kreuzfahrer legen hier an. Nach einigen Meilen war von dem Trubel nichts mehr zu spüren und wir glitten in dem Wacamow River voran.-
Die Bäume wuchsen bis direkt an den Fluss, der Wald glich einem Urwald mit vielen Vögeln, Delphinen, Wasserschildkröten und wenig befahren. Besonders die Vielzahl der Seeadler war beeindruckend. Bei Meile 383 machten wir in einer kleinen Marina fest. Morgens lag Seedunst über dem Wasser, kein Wunder bei Nachttemperaturen von 8 Grad.
Ohnehin, je weiter wir nach Norden kommen, desto kälter wird es. Auch an der Vegetation sehen wir, dass wir im Frühling angekommen sind.
Die Ufer sind jetzt endlos mit Einfamilienhäusern bebaut, die alle einen Steg ins Wasser haben. Protzig liegt neben mickrig - alle sind aus Holzstützen und Spanplatten gebaut.
Die Inlets geben der Fahrt immer etwas Aufregung durch Strömungen und Tidenhub bei immerhin, 2,50 m. Ursprünglich wollten wir Ankern aber dann lag ein Saugbagger in unserem bevorzugten Creek. Also sind wir wieder in eine Marina bei Southport gegangen.
Hier in North Carolina, liegt ein Inlet neben dem anderen, mit allen dadurch entstehenden Schwierigkeiten. Das passt gut zu den niedrigen Temperaturen von 13 bis 16 Grad. Hin und wieder müssen wir vor einer niedrigen Brücke warten. Aber das hat bisher sehr gut geklappt.
Für heute, den 7. 04. haben wir uns Swanpoint Marina am New River heraus gesucht, die nicht besonders gut ist. Es passt hervorragend zu dem endlosen Regen und den heftigen Böen. - Wohl denn, wir fühlen uns wie zu Hause, es ist wie an der Ostsee!